FAQs

Allgemeine Fragen

Ja, das GS1 System ist international gültig und anwendbar.

In der GTIN (Global Trade Item Number, vormals EAN) werden keine Informationen verschlüsselt, es werden damit lediglich die Artikel und Dienstleistungen eindeutig identifizier. Die GTIN ist der Zugangsschlüssel zu den Informationen (Stammdaten) in einer Datenbank. Die GTIN wird in strichcodierter Form (z.B.: EAN-13) auf Produkten angebracht.

Für die GS1 Basisnummer der GS1 Identifikationsnummern (GLN, GTIN, SSCC, GRAI,…) ist die jeweilige nationale GS1 Organisation (GS1 Austria) verantwortlich. Für die Identifikationsnummern selbst ist der jeweilige Systemteilnehmer (Nummerninhaber) verantwortlich.

Nein, die ersten drei Stellen weisen auf die Vergabestelle (z.B: GS1 Austria) hin, sie geben jedoch keinen Hinweis auf die Herkunft einer Ware oder eines Produktes.

Die Verpackung muss zu klein für einen EAN-13 Strichcode sein.  Es kann eine 8-stellige GTIN (EAN Code) bei GS1 Austria beantragt werden, diese Nummer wird in einem EAN-8 Strichcode verschlüsselt. Die Nummernvergabe erfolgt restriktiv.

Mengenvariable Endverbrauchereinheiten (EVE) werden in Österreich meist mit einer HPID, verschlüsselt in einem EAN-13 Strichcode, ausgezeichnet. Die HPID ist bei GS1 Austria speziell zu beantragen. Die Auszeichnung solcher Einheiten ist national geregelt, die Nummern beginnen mit dem Präfix 20 -29.

Die UPC Nummer, richtiger Ausdruck wäre GTIN-12, ist eine 12-stellige Artikelnummer welche in einem UPC-A Strichcodesymbol dargestellt werden kann. Der UPC-E Strichcode verschlüsselt eine GTIN-12 (12-stellige Artikelnummer, von GS1 US vergeben), die mit einer Null beginnt und eine Folge von vier oder fünf Nullen an definierten Positionen aufweist. Durch die sogenannte Nullunterdrückung werden die Nullen aus den zu verschlüsselnden Daten entfernt. In den Systemen ist die GTIN-12 und nicht eine 8-stellige Nummer zu führen. Die in Europa gebräuchliche Artikelnummer ist 13-stellig oder 8-stellig (GTIN-13 bzw. GTIN-8) und kann in einem EAN-13 bzw. EAN-8 Strichcodesymbol dargestellt werden. Technisch besteht kein Unterscheid, optisch unterscheiden sie sich nur durch die Darstellung der Klarschriftzeile und der Randzeichen. Die unterschiedlichen GTIN Arten sind untereinander kompatibel. Für den Vertrieb von Produkten im nordamerikanischen Raum (USA und Kanada) wird teilweise noch eine 12-stellige Nummer verlangt, die Verwendung einer 13-stelligen Nummer ist vorher abzuklären. Die 12-stellige GTIN kann bei GS1 Austria beantragt werden.

ISBN (Internationale Standardbuchnummer) wird von der ISBN Agentur, nicht von GS1, vergeben. Die ISBN identifiziert eine bestimmte Auflage bzw. Ausgabe der Veröffentlichung eines Buches. Die ISBN (Präfix 978 bzw. 979) ist in einem EAN-13 Strichcodesymbol darzustellen. Die GTINs und ISBNs sind überschneidungsfrei.

Add-On, auch EAN Zusatzsymbol genannt, verschlüsseln ergänzende Informationen zum EAN-13. Diese Zusatzsymbole wurden für die Verwendung auf Zeitschriften und Zeitungen eingeführt, um z.B. eine bestimmte Ausgabe zu kennzeichnen (wöchentlich, monatlich). Der Add-On ist zwei- oder fünfstellig und vereinfacht die Retourenabwicklung.

Es wird eine einmalige Beitrittsgebühr verrechnet. Die jährliche Lizenzgebühr ist sowohl vom Umsatz als auch vom Umfang des zugeteilten Nummernpakets abhängig. Die entsprechende Einstufung für die jährliche Lizenzgebühr können Sie unserem Vertragsformular für die Nutzung des GS1 Connect Leistungspakets entnehmen. Im Rahmen des GS1 Connect Leistungspaketes steht Ihnen kostenfrei das myConnect Onlineportal zur Verfügung. Es ermöglicht die Onlineverwaltung Ihrer GTINs und GLNs, die einfache Verwaltung Ihrer Firmendaten bei GS1 sowie die Erstellung von GS1-konformen Strichcodes und Transportetiketten.

Ja, die Übertragung einer GS1 Basisnummer und der darauf aufbauenden GTINs von einem rechtlich selbständigen Unternehmen an ein anderes Unternehmen ist möglich. Es bedarf jedoch der Kündigung des ursprünglichen und Abschluss eines neuen Teilnahmeantrages.

Nein. Jeder einzelne Artikel (Endverbrauchereinheit) und jede existierende Verpackungseinheit (Liefereinheit) benötigt eine eigene GTIN.

Nein. Für die Umsetzung Ihrer GTIN (vormals EAN) in einen Strichcode benötigen Sie ein entsprechendes Strichcodeprogramm. Hilfe finden Sie bei unseren GS1 Solution Providern. Mit dem myConnect Onlineportal haben Sie auch die Möglichkeit, selbst einen Strichcode zur Abbildung der GTIN-13 zu erstellen. Wenn Sie schon Kunde bei GS1 Austria sind, dann können Sie mit einer E-Mail an das Kundenservicecenter die Zugangsdaten für das myConnect Onlineportal anfordern.

Die Balken müssen dunkel, der Hintergrund hell sein und einen gewissen Kontrastunterschied aufweisen. Die am meisten verwendete und am besten zu entschlüsselnde Farbkombination ist „schwarze Balken auf weißem Grund“. Wichtige Hinweise bietet die Broschüre „Strichcodequalität“.

Die Abmessungen des Strichcodesymbols hängen von der jeweiligen Anwendungsumgebung, von der Strichcodesymbologie und vom Inhalt ab. Ein Strichcodesymbol sollte immer den Allgemeinen GS1 Spezifikationen entsprechen. Wichtige Hinweise bietet die Broschüre „Strichcodequalität“.

Die Prüfziffer ist die letzte Stelle von den meisten GS1 Identifikationsnummern (GTIN, SSCC, GLN, GRAI, ...). Die Prüfziffern werden nach einem bestimmten festgelegten Rechenalgorithmus (Modulo 10) berechnet. Hier können Sie die Prüfziffer berechnen.

Das Strichcodesymbol soll fehlerfrei erstellt werden. Häufig anzutreffende Fehler sind:

  • Ungenügend großer Kontrastunterschied zwischen den dunklen Balken und dem hellen Hintergrund
  • Zu kleine Hellzone (linker und rechter Bereich neben dem Code)
  • Zu geringe Symbolhöhe
  • Zu geringes X-Modul (Breite der schmalsten Balken/Lücken)
  • Falsche Anwendung der GS1 Application Identifier (AIs)
  • Falsche Strichcodeplatzierung
  • Fehlende bzw. keine Abstimmung der Balkenbreite auf das zu bedruckende Material
  • Verwendung der falschen Strichcodesymbologie                                                      

Wichtige Hinweise bietet die Broschüre „Strichcodequalität“. Die erstellten Strichcodes können Sie von GS1 überprüfen lassen.

Eine Software zur Erstellung von Strichcodes/2D-Codes sollte:          

  • Die erforderlichen Strichcodearten erstellen können wie: EAN/UPC (EAN-13, EAN-8), GS1-128 (vorm. UCC/EAN-128), ITF-14, GS1 DataBar (vorm. RSS), GS1 DataMatrix
  • Prüfziffer der GTIN (EAN Code) berechnen können
  • Mit den GS1 Application Identifier umgehen können
  • Die Auflösung des angeschlossenen Druckers erkennen (nicht mehr alle Vergrößerungen möglich, nur jene, die zu einer guten Druckqualität führen.)

Wenn Sie wissen wollen, zu welchem Unternehmen eine GS1 Identifikationsnummer wie GLN, GTIN oder SSCC gehört, so können Sie das über GEPIR (Global Electronic Party Information Register) erfahren.

Im weltweit verfügbaren Service von GEPIR sind Sie über GS1 Austria zu erreichen. Über GEPIR werden Sie möglicherweise von potenziellen Abnehmern gesucht. Diese nutzen dieses Service, um zum Beispiel über die GTIN (vormals EAN) auf Ihrem Produkt Kontaktdaten über Sie ausfindig zu machen.

Durch ein Trennzeichen. Im GS1-128, GS1 DataBar und im GS1 DataMatrix gibt es Datenfelder mit fixer und variabler Länge. Damit der Datenstring verarbeitet werden kann, muss ein Datenfeld mit variabler Länge mit einem Trennzeichen (FNC1) abgeschlossen werden, außer dieses Datenfeld wird an der letzten Stelle im Symbol verschlüsselt. Ansonsten werden die Dateninhalte nicht richtig interpretiert.

Die führende „9“ wird zur Identifikation von variablen Handelseinheiten, die nicht an den Kassen des POS gescannt werden, verwendet. Es besteht eine verpflichtende Verbindung mit der nicht fix definierten Einheit (z. B. Nettogewicht).

Nein. Die Verwendung dieser Ziffer war bei der Einführung des SSCCs in den 80er-Jahren willkürlich gewählt worden. Dies ist aber mittlerweile überholt. Sie können auch jede andere Ziffer dafür verwenden. Bei Veränderung der ersten Ziffer muss auch die letzte Ziffer, die Prüfziffer, neu berechnet werden.

Alle Strichcodes stellen maschinenlesbare Daten in Form von dunklen Balken und hellen Lücken dar. Einige haben nur idente, andere unterschiedliche Balkenbreiten, einige können nur Ziffern, andere auch alphanumerische Daten darstellen. Bei GS1 Strichcodes sind die verschlüsselten Daten standardisiert.

Die Scanner und daher die Anforderungen an den Strichcode sind in der Logistik nicht dieselben wie an den Scannerkassen des POS. Am POS werden die Strichcodes größtenteils per Hand über einen stationären Scanner geführt, in der Logistik sind hingegen meist Handscanner im Einsatz. Auch werden die Strichcodes in der Logistik oft aus größeren Entfernungen gescannt und müssen, damit sie einwandfrei gelesen werden können, daher größer angebracht werden. Das minimale X-Modul (Breite des schmalsten Balkens) beträgt 0,495 mm.

Wenn der Scanner ein Imagescanner (Kamera) ist, kann ein 2D Code gelesen werden. Mit einem Laserscanner können nur Strichcodes und keine 2D Codes gelesen werden.

Der sogenannte Global Standards Management Process (GSMP) stellt die globale Plattform für Anwender zur Verfügung, um für deren Geschäftsanforderungen standardbasierte Lösungen zur Effizienzsteigerung der Wertschöpfungskette zu entwickeln. Jedes Unternehmen kann sich an der Entwicklung beteiligen.

In über 110 Ländern sorgen über 2.500 GS1 Mitarbeiter weltweit dafür, dass unter Verwendung der GS1 Standards, Services und Lösungen die Supply & Demand Chains effizienter und sicherer werden. Kleinere Länder in Industrieregionen werden von den Nachbarländern betreut (z.B.: Lichtenstein von GS1 Schweiz), die restlichen Länder vom GS1 Global Office (Brüssel).

Fragen zum GS1-128

"EAN-128" bzw. "UCC/EAN-128" ist die alte Bezeichnung der Strichcodesymbologie GS1-128, es besteht kein Unterschied.

Die Warenverfolgung von Transporteinheiten ist eine der Hauptanwendungen des GS1-128 mit dem SSCC, eine weitere Anwendung ist die Identifikation von Handelseinheiten und die Verschlüsselung von Zusatzinformationen zu dieser Handelseinheit, z.B. Chargennummer, Herstellungsdatum, Verfallsdatum, Gewicht, etc.

Die Mitgliedschaft bei einer GS1 Organisation ist notwendig, wenn eine der GS1 Identifikationsnummern verwendet wird, d. h. GTINs, GLNs, SSCCs etc. eigenverantwortlich generiert werden. Eine Mitgliedschaft erscheint darüber hinaus sinnvoll, da Sie so unmittelbar am Informationsaustausch innerhalb der GS1-Anwenderschaft teilnehmen und das nationale sowie internationale Entwicklungsgeschehen aktiv beeinflussen können.

Das GS1-128 Symbol ist eine Untergruppe des Code 128 und unterscheidet sich durch ein FNC1-Zeichen nach dem Startzeichen. Der GS1-128 arbeitet mit dem GS1 Application Identifier Standard, um den Dateninhalt des Strichcodes eindeutig zu definieren.

Der Hauptnutzen liegt in der Kombination einer sicheren Strichcode Symbologie (GS1-128, GS1 Databar, GS1 DataMatrix) mit standardisierten Dateninhalten (Application Identifier Standard), welche eine unternehmensübergreifende Nutzung ohne größere bilaterale Absprachen erst ermöglicht.

Grundsätzlich kann die Reihenfolge bei der Verkettung von Datenelementen frei bestimmt werden. Die korrekte Abgrenzung der Datenelemente variabler Länge ist jedoch vorzunehmen. Die Länge des GS1-128 Symbols kann optimiert werden, wenn Datenelemente variabler Länge an das Ende des Symbols gesetzt werden.

In einigen Standardsoftware-Paketen sind laut Herstellerauskunft Schnittstellen für die Verarbeitung von GS1-Strichcodesymbolen (EAN-13, EAN-8, GS1-128, GS1 DataBar,  ITF-14, GS1 DataMatrix)  vorgesehen. Wenden Sie sich bei Verwendung von Standardsoftware an den Anbieter, um Details zu klären. Je individueller die Inhouse-Software gestaltet ist, desto sicherer ist es, dass Anpassungsaufwand existiert. Setzen Sie sich mit Ihrem Software-Dienstleister zusammen und sprechen Sie ihre Anforderungen und die dafür notwendigen Anpassungen durch. Danach lassen sich die evt. zu erwartenden Kosten abschätzen.

Aus Gründen der Sicherheit (Gefahr der Mehrfachbuchung) wird empfohlen, ein Datenelement nur einmal pro Seite der zu kennzeichnenden Einheit anzugeben (auf verschiedenen Seiten einer Einheit, jedoch nur mit jeweils gleichem Inhalt).

Nein. Der GS1-128 Strichcode wurde als Antwort auf spezifische Anwendungsanforderungen entwickelt und stellt eine Ergänzung der GS1 Standards dar. Der GS1-128 ist nicht für die Lesung an der Einzelhandelskasse vorgesehen und weist auch keine omnidirektionale (richtungs- und lageunabhängige) Lesbarkeit auf.

Bei einer ungeraden Anzahl von Ziffern oder bei alphanumerischen Zeichen ist die Nutzung nur eines Zeichensatzes suboptimal. Die Wahl der optimalen Zeichensatzfolge (kürzestmöglicher Strichcode) inkl. der Start-, Code- und Umschalt-Zeichen sollte von der Drucksoftware automatisch vorgenommen werden. Bei Verschlüsselung rein numerischer, geradstelliger Daten sollte Zeichensatz C gewählt werden - der Strichcode verkürzt sich.

Jeder Teilnehmer am GS1 System innerhalb der logistischen Kette ist berechtigt, Versandeinheiten vor der Weitergabe mit SSCC und zugehöriger Strichcodierung auszustatten, sofern dies auf der Vorstufe noch nicht geschehen ist. Existiert bereits ein SSCC für ein Packstück, sollte dieser übernommen werden.

So, wie der GS1 Application Standard (00) zur Übermittlung des SSCC im Strichcode festgelegt wurde, ist der EANCOM®-Standard zur elektronischen Übertragung im EDIFACT-Format vorgesehen.

Transportetiketten müssen auf Paletten/Einheiten, die höher als 1 Meter sind, mindestens 50 mm vom Rand entfernt angebracht sein. Vertikal gilt: Der Strichcodeteil des Etiketts (genau: der SSCC-beinhaltende GS1-128 ) muss sich zwischen 400 und 800 mm über dem Boden befinden. In der Praxis applizieren häufig automatische Etikettiermaschinen zwei Etiketten an der Stirn- sowie der rechts davon liegenden Längsseite (unter Berücksichtigung der nicht bedruckbaren 50 mm) über die Ecke.

In diesem Fall haben die Anbringungsregeln für Handelseinheiten Vorrang vor den Anbringungsregeln für Verbrauchereinheiten.

Ja! Für den Anwender hat das GS1-128 Transportetikett nicht nur die Funktion einer Brücke zu EDI, sondern über den SSCC kann auf die Versandeinheit in den internen Prozessen und Datenbanken eindeutig referenziert werden. Der SSCC kann/wird auch zur Lagersteuerung verwendet. Der Logistikdienstleister kann den SSCC auch als Packstück-ID verwenden.

Ja, unternehmensinterne (Steuerungs-) Informationen können mittels der GS1 Application Identifier 90-99 eigens angebracht werden.

Die Transpondertechnologie ist eine ergänzende (nicht verdrängende) Technologie zur Strichcodetechnik. Diese Erkenntnis erwächst aus der Einschätzung, dass die Strichcodetechnik in den meisten Bereichen auch weiterhin die kostengünstigste und praktikabelste Lösung sein wird. Dort, wo herkömmliche Strichcodetechnik nicht (oder nur schwer) einsetzbar ist, bieten Transponder möglicherweise eine Alternative.

Ja. Marktübliche Lesegeräte können GS1-128 Strichcodes auslesen. Ein Unternehmen, welches die GS1-128 Strichcodetechnik nutzen möchte, muss lediglich die Schnittstelle zu den Inhouse-EDV-Anwendung entsprechend um- bzw. einstellen.

Die Breite dieser Symbole hängt vom X-Modul und vom Dateninhalt ab. Das min. X-Modul (Die Breite des schmalsten Elements (Balken oder Lücke) im Strichcode) für die Logistik beträgt 0,495 mm. Die Balkenhöhe sollte in der Logistik 31,75 mm nicht unterschreiten.

Nein, im Code sind die Klammern nicht zu verschlüsseln. Die Klammern dienen lediglich der leichteren Lesbarkeit der Klartextzeile, zur Unterscheidung zwischen Application Identiefern und Datenfeldern. In codierter Form ist das nicht notwendig, da jedes Computerprogramm für die Decodierung des GS1-128 die Länge der einzelnen Datenfelder kennt.

Nein. Für den GS1-128 Strichcode ist eine Maximallänge definiert, die den gängigen Etikettenformaten sowie den Scannerbeschaffenheiten Rechnung trägt. Längenbeschränkung: 165 mm bzw. 48 Nutzdatenzeichen.

Im GS1-128 Strichcodesymbol selbst ist kein Hinweis verschlüsselt, dass noch weitere Symbole einzulesen sind. Schließlich können die für die jeweilige Verarbeitung notwendigen Datenelemente bei jedem Anwender in der logistischen Kette differieren.

Endverbrauchereinheiten müssen von den Einzelhandelskassensystemen möglichst zügig gelesen werden können. Dies macht ihre omnidirektionale (richtungs- und lageunabhängige) Lesbarkeit notwendig. Die für vorwiegend logistische Anwendungen entwickelte GS1-128 Strichcodesymbologie ist allerdings nur bidirektional (d.h. richtungsabhängig) lesbar. Mit dem GS1 DataBar Expanded können auch zusätzliche Informationen für die Kassa verschlüsselt werden. Dies ist mit dem Handelspartner abzustimmen!

Nein. Der SSCC (NVE) ist eine Nummer, die im GS1-128 Strichcodesymbol mit dem Application Identifier (00) darzustellen ist und zur Identifikation von logistischen Einheiten verwendet wird.

Der 18-stellige SSCC besteht aus einer Erweiterungsziffer (0-9), einer GS1 Basisnummer, einer seriellen Bezugsnummer und einer Prüfziffer. z.B. 3 9012345 123456789 0.

Sofern die numerische Packnummer im seriellen Nummernteil des SSCCs Platz findet kann sie dort eingestellt werden.  Liegt die interne Packstücknummer in einem anderen Format vor, muss ein unabhängiger SSCC gebildet und mit der internen Packstücknummer verheiratet (1:1) werden.