GS1 Standard vereinfacht internationale Paketlieferung

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Neue Regelung für länderübergreifende Paketzustellungen: Zur eindeutigen Identifikation von Paketen im grenzüberschreitenden Verkehr wird künftig europaweit ausschliesslich der GS1 Serial Shipping Container Code (SSCC) verwendet. So werden Kosten und Aufwand reduziert.

Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Vertretern der jeweiligen Postorganisationen, Onlinehändlern, Kurieren, sowie Express- und Paketzustellern. Die Arbeit ist Teil der Strategie „Digitaler Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission: „Abbau der Hindernisse, um Möglichkeiten für den Onlinehandel zu erschließen.” “Ein großer Schritt in Richtung innovativer länderüberschreitender Paketzustellung in Europa. Eine der Hauptursachen für Probleme in der Paketzustellung sind geschlossene Systeme, die wiederum zu proprietären Netzwerken führen. Die Folge sind nachteilige Marktbedingungen für Onlineverkäufer”, erläutert Walter Trezek, Co-Vorsitzender der e-Logistik Arbeitsgruppe von Ecommerce Europe und Leiter der Arbeitsgruppe.
Das European Committee for Standardisation (CEN) veröffentlicht die Technischen Spezifikationen (TS 17073) von Schnittstellen für länderübergreifende Paketzustellungen. Künftig sollen die länderübergreifenden Zustellservices ein einziges gemeinsames Paketlabel mit einer eindeutigen Paketidentifikation verwenden. GS1 ist erfreut, dass CEN den GS1 Serial Shipping Container Code (SSCC) dafür ausgewählt hat, damit wird Interoperabilität zwischen den einzelnen Beteiligten im Paketzustellnetzwerk ermöglicht. Der GS1 SSCC ist die logische Konsequenz, da viele Unternehmen diesen GS1 Identifikationsschlüssel und weitere GS1 Standards bereits in ihren Geschäftsprozessen einsetzen.

SSCC verschlüsselt in einem GS1 128 Code (©GS1 Austria)

SSCC verschlüsselt in einem GS1 128 Code (©GS1 Austria)