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BIPA setzt für grüne Preisetiketten auf GS1 Sync

Mit seinen grünen Preisetiketten macht BIPA Produkte mit vertrauenswürdigen Umwelt-Gütesiegeln auf einen Blick erkennbar. Damit diese Kennzeichnung verlässlich beim richtigen Artikel landet, braucht es jedoch mehr als die richtige Farbe am Regal: nämlich aktuelle und qualitätsgeprüfte Daten. Genau hier kommt GS1 Sync ins Spiel.

Nachhaltigkeit & Kreislauf Konsumgüter
Lesezeit3 Min.
VeröffentlichtSeptember 2026

Nachhaltigkeit klar gekennzeichnet

Seit 2021 setzt BIPA auf „Grün“. Ganz konkret am Regal und im Onlineshop: Grüne Preisetiketten zeigen den Kunden auf einen Blick, welche Produkte bestimmte Nachhaltigkeitskriterien – von den Inhaltsstoffen bis zu den Produktions-Standards – erfüllen. Mittlerweile tragen rund 1.700 Artikel diese Kennzeichnung. 

Hinter den „grünen Produkten“ steht ein klar definiertes Konzept. Denn BIPA markiert grundsätzlich nur solche Artikel als nachhaltig, die unabhängig geprüfte Gütesiegel mit strengen Kriterien haben. In den BIPA-Filialen werden die Produkte durch das grüne Preisetikett hervorgehoben, im Flugblatt durch einen grün hinterlegten Preis und im Onlineshop über eine eigene Filtermöglichkeit. 

Damit hat BIPA eine wertvolle Orientierungshilfe geschaffen und will künftig noch mehr davon bieten: 

Emilia Pilss, Nachhaltigkeitsmanagerin bei BIPA © Emilia Pilss/private Aufnahme

Unser Ziel ist es, den Anteil an grünen Produkten zu erhöhen. Dafür wollen wir sicherstellen, dass wir auch tatsächlich alle Produkte erfassen, die ein entsprechendes Gütesiegel haben.

Emilia Pilss, Nachhaltigkeitsmanagerin bei BIPA

Vom Gütesiegel zum grünen Preisetikett

Was im Regal denkbar einfach aussieht, beginnt im Hintergrund mit einer entscheidenden Frage: Welche Gütesiegel trägt ein Produkt tatsächlich? Bislang wurden diese Informationen bei BIPA über ein Excel-Dokument gesammelt. Lieferanten konnten ihre Produkte hier manuell eingetragen und die entsprechenden Gütesiegel hinterlegen. Ein Prozess, der nicht nur zusätzlichen Aufwand verursachte, sondern auch eine mögliche Fehlerquelle darstellte: Gütesiegel fehlten, wurden falsch zugeordnet oder irrtümlich ergänzt.

Genau an dieser Stelle setzt BIPA nun an: Seit September werden für die Erstellung der grünen Preisetiketten jene Produktdaten genutzt, die im Hause REWE bereits zentral über GS1 Sync zur Verfügung stehen. Statt Informationen für Artikel nochmals separat abzufragen und in Excel erfassen zu lassen, kann BIPA damit auf die vorhandenen Stammdaten zugreifen.

 

Knopfdruck statt Excel-Liste

Die für den Prozess benötigten Informationen zu den Gütesiegeln werden über GS1 Sync aktuell und qualitätsgeprüft bereitgestellt. Damit wird ein Medienbruch und somit auch eine mögliche Fehlerquelle bei der Übertragung und Weiterverarbeitung der Informationen vermieden. „Wir erhoffen uns dadurch einen wesentlichen Verifizierungsschritt und die Gewissheit, dass bei den Daten alles stimmt“, erklärt Pilss.

Davon profitiert übrigens nicht nur BIPA. Auch für die Lieferanten wird der Prozess einfacher: Sind die benötigten Produktdaten bereits korrekt in GS1 Sync hinterlegt, müssen sie nicht zusätzlich in einem separaten Excel-Dokument für BIPA erfasst werden.

 
Das „grüne Preisetikett“ macht nachhaltige Produkte für BIPA-Kunden auf einen Blick erkennbar. Die Informationen zu den dahinter liegenden Gütesiegeln werden über GS1 Sync bereitgestellt.
 

Wenn aus Nachhaltigkeit Nachweisbarkeit wird

Wie wichtig verlässliche Informationen rund um Nachhaltigkeit sind, zeigt auch ein Blick auf die regulatorischen Entwicklungen in Europa. Mit der sogenannten EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) verschärft die EU die Regeln für Umweltaussagen und Nachhaltigkeitskennzeichnungen. Unter anderem sollen Verbraucher vor irreführenden oder nicht ausreichend belegbaren Aussagen, die die Umweltfreundlichkeit eines Artikels betreffen, sowie vor nicht verlässlichen Nachhaltigkeitssiegeln geschützt werden. Für BIPA bestätigt diese Entwicklung einen Weg, den das Unternehmen mit den grünen Preisetiketten bereits eingeschlagen hat: Nicht jedes grüne Versprechen soll automatisch auch ein grünes Etikett bekommen. 

Pilss bringt es auf den Punkt: „Mit den grünen Preisetiketten machen wir bereits das, was die EmpCo nun offiziell regelt: Wir sortieren nicht gültige oder unseriöse Gütesiegel aus. GS1 Sync nimmt uns dabei viel Arbeit ab!“

 

Verlässliche Daten geben grünes Licht

Für BIPA-Kunden wird sich durch den neuen Prozess nichts ändern. Sie stehen weiterhin vor dem Regal und sehen ein grünes Preisetikett. Genau das ist jedoch entscheidend: Je einfacher die Orientierung für den Kunden sein soll, desto verlässlicher müssen die Informationen dahinter sein. Und so steckt hinter einem kleinen grünen Preisetikett eine ziemlich große Datenleistung – damit ‚Grün‘ auch wirklich ‚Grün‘ bedeutet.


Mehr Informationen finden Sie auch gerne hier:

zu GS1 Sync
zu BIPA – Grüne Produkte

Ihr Ansprechpartner

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