Über uns

Die Geschichte von GS1 Austria

Wir setzen Standards - seit 1977. Die Forderung von Industrie & Handel nach einer weltweiten, branchenübergreifenden Lösung zur Identifikation von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen war der Anlass unserer Gründung. Heute nutzen bereits über 10.000 Kunden unsere weltweit eindeutigen Identifikationsnummern und Strichcodes.

Wissenswertes zur GS1 Austria Geschichte

Unsere Geschichte

2016-2020

2016 erobern die GS1 Standards neue Branchen – sie werden beispielsweise zur Kennzeichnung im Bahnwesen eingesetzt. Im Online-Shopping ist die GTIN (Global Trade Item Number) gefragt und wird von Internetriesen wie Google und Alibaba als Voraussetzung verlangt.

Zudem setzt eine Arbeitsgruppe neue Standards für Fulfilment im Onlinehandel. In einer dieser Gruppen, die GS1 Austria gemeinsam mit Webshop-Betreibern, Logistikdienstleistern und Payment-Anbietern betreibt, wurden Best-Practice-Empfehlungen zur Optimierung der Fulfilment-Basisprozesse im Onlinehandel erarbeitet.

GS1 Austria beschäftigt sich außerdem mit dem Thema „Rückverfolgbarkeit“ im Lebensmittelbereich und erstellt eine groß angelegte Studie zum Thema „Was denkt der Konsument?“.

GS1 Sync erweitert 2016 sein Datenprofil um B2B-Logistikdaten bzw. um die Attribute zur Abbildung von Non Food 1-Produkten und verleiht  im Rahmen des ECR Infotages zum ersten Mal die „GS1 Sync Stars“ an Unternehmen, die vorbildliche Datenqualität leben. 

Im September 2017 zählt GS1 Sync bereits mehr als 1.500 Dateneinsteller mit 223.598 gelisteten Artikeln.

Wer hat was, wann, wo und wie mit einem Produkt gemacht? Durch das neue Rückverfolgbarkeitsservice GS1 Trace können diese Fragen seit November 2018 nun beantwortet werden. Das Service ermöglicht chargengenaue Rückverfolgbarkeit eines Produktes entlang der gesamten Wertschöpfungskette und somit vollständige Transparenz „from farm to fork“. GS1 Trace ist ein Meilenstein für GS1 Austria, da das Unternehmen somit als „Datendrehscheibe“ vervollständigt wird: mit Transaktionsdaten (GS1 EDI), Stammdaten (GS1 Sync) und Rückverfolgbarkeitsdaten (GS1 Trace).

2019 heißt GS1 Austria seinen 10.000ste Kunden willkommen und erstmalig gemeinsam mit Aus-trian Standards den „Living Standards Award“ in der Sonderkategorie „GS1 Standards“. Das Unter-nehmen S.Spitz nimmt den Preis für die vorbildhafte Anwendung von GS1 Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette entgegen. 

 

2011-2015

Die Branchenaktivitäten von GS1 Austria machen große Fortschritte: Erstmals wird ein GS1 Healthcare Day erfolgreich veranstaltet. Im Sportartikelbereich unterzeichnen namhafte Händler und Markenartikelhersteller eine Absichtserklärung zur Nutzung der GS1 Standards. Die ONB wird Teilnehmer am GS1 System und setzt im grenzüberschreitenden Bargeldverkehr auf GS1 Standards. Vertreter der österreichischen Weinwirtschaft bekennen sich im Rahmen einer Absichtserklärung zur Nutzung der GS1 Standards, um die Rückverfolgbarkeit aller bei der Weinerzeugung eingesetzten Roh- und Hilfsstoffe zu ermöglichen.

2011 wird die GS1 Organisation von der UN offiziell als NGO (nichtstaatliche Organisation) anerkannt.

Der GS1 DataBar hat zur Auszeichnung von Frischeprodukten einen fixen Platz in den Regalen der Supermärkte gefunden. Im Mittelpunkt steht die Frischekontrolle mittels Mindesthaltbarkeitsdatum.

Mit GS1 Connect steht den Anwendern ein Leistungspaket zur Verfügung, mit dem alle Vorteile des GS1 Systems einfach genutzt werden können. Das myConnect Onlineportal bietet Verwendern zahlreiche praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Das Strichcodeprüfservice von GS1 Austria hat die 5.000ste Überprüfung eines Strichcodes durchgeführt. Das Service wird um Prüfung des GS1 DataBar und des GS1 DataMatrix erweitert.

ECR Austria Logo
© ECR Austria
 

 

Im Sommer 2011 hat das ECR Europe Board gemeinsam mit dem neuen Management den Beschluss gefasst, das ECR Logo, das für Europa und alle 27 Länderinitiativen verwendet wird, zu erneuern.

Inhalt 3

Inhalt 4

Die Republik Österreich und GS1 Austria schließen einen Vertrag zur Nutzung der GLN für den öffentlichen Bereich ab. Zu Jahresende 2012 sind bereits 1,3 Millionen GLNs an Unternehmen in öffentlichen Registern vergeben. Mit der offiziellen Einführung der Behörden-GLN in den ersten Registern der öffentlichen Verwaltung im Jahr darauf ist die GLN ein integrierter Bestandteil des Unternehmensregisters im Unternehmensserviceportal. Mit der Bekanntgabe der GLN im Firmen A bis Z der Wirtschaftskammer Österreich im Oktober 2013 ist ein wichtiger Schritt gesetzt. Im Dezember 2014 wird die neue Gewerbeordnung vom Nationalrat beschlossen und die GLN als Schlüssel im GISA (Gewerbe Informationssystem Austria) eingeführt.

Um Serviceleistungen für Anwender auch künftig optimal erbringen zu können, bezieht GS1 Aus-tria im Sommer 2013 neue Büroräumlichkeiten am Brahmsplatz 3, 1040 Wien.

Mit GS1 Sync wird 2013 eine österreichweite Lösung für den Austausch von Produktstammdaten vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erfüllung von Anforderungen aus der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Sämtliche namhafte österreichische Handelsunternehmen und über 400 Lebensmittelhersteller nutzen GS1 Sync zur Erfüllung der rechtlichen Auflagen.

Der 8.000ste Teilnehmer am GS1 System kann begrüßt werden. Steigende Teilnehmerzahlen können in allen Branchen verzeichnet werden.

 

2010-2006

Ab 2006 forciert GS1 die Reduced Space Symbology (RSS), später GS1 DataBar genannt – neue Strichcodes, die ab 2010 auch am POS eingesetzt werden. Damit ergeben sich dank der Darstellung von wesentlich mehr Zusatzinformationen bei geringem Platzbedarf zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten.

Die eBusiness-Plattform eXite® vergrößert seine Reichweite deutlich und etabliert sich im Osten: Kroatien, Polen, Slowenien, Tschechien, Slowakei und Russland nutzen direkte Leitungen zu eXite®, Franchisepartner erschließen weitere Länder. Mit dem eXite® Web Client wird eine kosten-günstige EDI Lösung für KMU geschaffen. 2008 werden sämtliche Aktivitäten in das neu gegründete Unternehmen EDITEL als 100%ige Tochter der GS1 Austria überführt. 

EDITEL Austria Logo
© EDITEL Austria

Inhalt 3

Inhalt 4

Im Rahmen der globalen GS1 Healthcare Initiative engagieren wir uns ab 2008 vermehrt im Gesundheitswesen. Zahlreiche Vertreter aus dem Bereich Healthcare (Pharmaindustrie, Großhandel, Spitäler und Vertreter von Behörden) arbeiten gemeinsam auf Basis der GS1 Standards an der Erhöhung der Patientensicherheit und mehr Effizienz im Gesundheitsbereich.

GS1 startet seine Aktivitäten im Bereich mobileCommerce auf globaler Basis. Die Standards von GS1 sollen künftig auch für Nutzer von Mobiltelefonen zur Verfügung stehen. GS1 Austria nimmt führend an diesen Entwicklungen teil.

Im Bereich der Abfallwirtschaft kann der 20.000ste Nutzer einer GLN begrüßt werden. Sämtliche Unternehmen, die im Elektronischen Datenmanagement (EDM) des Lebensministeriums erfasst sind, werden anhand der GLN eindeutig identifiziert.

Geschäftsführer Mag. Gregor Herzog
© GS1 Austria

 

Mag. Gregor Herzog, MBA, übernimmt mit 1. Juli 2009 die Geschäftsführung von GS1 Austria und folgt damit Eva Maria Burian-Braunstorfer.

Inhalt 3

Inhalt 4

 

GS1 Austria startet gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich und Handelspartnern die Initiative „Einkaufsfuchs“. Dies ist ein Lesegerät für Barcodes mit digitaler Sprachausgabe für blinde bzw. stark sehbehinderte Menschen. 

Automatic Identification and Data Capture (AIDC) heißt der neue Standard, der für mehr Patientensicherheit und eine optimierte Versorgungskette im Gesundheitswesen steht.

Führende Hersteller und Händler der Elektro- und Elektronikindustrie unterzeichnen eine gemein-sam beschlossene Absichtserklärung zur Einführung der GS1 Standards.

 

2001-2005

2001 wird EAN-Austria das österreichische Bundeswappen, eine staatliche Auszeichnung, verliehen.

EAN-Austria nimmt am internationalen Projekt GEPIR teil – ein Service, das den Zugriff auf nationale Datenbanken mit Adressen, EAN-Nummern und Firmennamen ermöglicht.

2002 gibt der erste ECR Austria Infotag in Wien einen Überblick über den Status Quo von ECR in Österreich. Mit dem Buch „ECR Kompakt“ bietet ECR einen übersichtlichen Leitfaden für die Umsetzung von ECR-Praktiken.

EAN.UCC bietet ab 2003 die Grundlage für die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln entsprechend neuer EU-Richtlinien und stellt mit der In-Store Hersteller-Produkt ID, kurz HPID, eine neue Lösung für den Frischebereich zur Verfügung.

 

Im Februar 2004 startet mit eXite® das Nachfolgemodell von ECODEX. Es bietet neben maßgeschneiderten EDI-Lösungen für KMUs allen Usern eine massive Senkung der Transaktionskosten durch Standardisierung und Datenclearing. eXite® ist der Full Service Provider im Datenverkehr.

eXite® Logo
© EDITEL Austria

Inhalt 3

Inhalt 4

 

Mit dem Global Data Synchronisation Network, kurz GDSN, wird der globale Stammdatenabgleich im Herbst 2004 Realität.

Mit dem Electronic Product Code, kurz EPC, bietet EAN-Austria eine zukunftsweisende Technologie. Der EPC ermöglicht das sinnvolle Nebeneinander von Strichcode- und RFID-Technik durch Integration des EAN.UCC Systems.

GS1 Austria Logo
© GS1 Austria

 

2005 wird mit der Namensänderung von EAN und UCC auf GS1 weltweit ein sichtbares Signal für alle Kunden gesetzt: Der neue Name bezeichnet nicht nur den globalen Markt, in dem GS1 und ihre Kunden arbeiten, er verweist auch gleichzeitig auf die internationale Organisation, die sich für Standards und Services in der Supply Chain engagiert. EAN-Austria heißt ab sofort GS1 Austria.

Inhalt 3

Inhalt 4

 

 

2000-1996

1997 wird die ECR Austria-Initiative gegründet. ECR steht für Efficient Consumer Response und ist ein gemeinsames Projekt von Lieferanten und Handel zur Effizienzsteigerung des Supply Chain Managements zum Nutzen aller Handelspartner sowie des Konsumenten. Das erste ECR-Symposium ist ein voller Erfolg mit 500 Teilnehmern aus dem Food- und Non Food-Bereich.
1999 findet das zweite ECR Austria Symposium mit anhaltend großem Interesse bei Handel und Industrie statt. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus den ersten beiden Jahren werden präsentiert.

 

EAN-Austria stellt ECODEX@Lite vor: eine einfache und kostengünstige Standardlösung für Klein- und Mittelbetriebe, um via Internet den B2B-Datenaustausch zu bewerkstelligen.

ECODEX@Lite Logo
© GS1 Austria

Inhalt 3

Inhalt 4

 

2000 wird die Plattform Logistikverbund-Mehrweg, kurz L-MW, gegründet. Ihr Ziel ist die Koordinierung von Mehrwegladungsträgern zur Vermeidung von unterschiedlichen, nicht kompatiblen Mehrwegverpackungen und die Regelung der organisatorischen Abwicklung. 

EAN-Standards für die Fleischindustrie werden festgelegt und damit die Rückverfolgbarkeit von Rindfleisch bis auf die Weide ermöglicht.

EAN-Austria Logo
1999-2004
© GS1 Austria

 

Das Logo von GS1 Austria wird wieder verändert. Außerdem wird ein Logo für das EAN.UCC System eingeführt. Beide Logos bleiben in dieser Form bis 2004 im Einsatz.

EAN-UCC Logo
1999-2004
© GS1 Austria

 

Inhalt 4

 

 

1991-1995

Die Nutzung von ECODEX steigt rasant. Mit über 60 Millionen Transaktionen ist es in den 90er-Jahren das größte EDI-Service Österreichs. Neben dem Konsumgüterbereich werden Daten nun auch im Baumarktsektor, der Pharmaindustrie, Möbelbranche, dem Transport- und Logistiksektor sowie mit Banken ausgetauscht. Selbst die öffentliche Verwaltung hat die Technologie erfolgreich im Einsatz. Dank Kooperationen mit ausländischen IT-Dienstleistern tauschen österreichische Unternehmen nun auch mit internationalen Kunden und Partnern Geschäftsdaten aus.

EAN-Austria Logo 1992-1998
© GS1 Austria

 

1992 gibt es ein neues GS1 Austria Logo, das bis 1998 im Einsatz ist, bevor es von einer neuen Version abgelöst wird.

Inhalt 3

Inhalt 4

 

 

1986-1990

Die 1984 begonnene Entwicklung für eine multilaterale EDI (Electronic Data Interchange)-Lösung ist abgeschlossen. Das Ergebnis wird 1987 von EAN-Austria unter dem Namen ECODEX (Electronic Commercial Data Exchange – Vorgänger der heutigen Plattform eXite®) der Wirtschaft angeboten, um standardisierte elektronische Geschäftsdaten auszutauschen. Die Basis der Kommunikation bildet das standardisierte EAN-Nachrichtenformat EANCOM®, ein Subset des internationalen UN/EDIFACT-Standards (United Nations/Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport).

ECODEX Logo © GS1 Austria

Inhalt 3

Inhalt 4

1988 wird EAN-Austria aus der Wirtschaftskammer ausgegliedert. Dies ist das Gründungsjahr der GmbH.  Am 19. Mai 1988 wird eine umfangreiche Anpassung der EAN-Standards an die Anforderungen der Gesundheitsbranche beschlossen. Somit erobern die EAN-Standards nach der Konsumgüterindustrie eine zweite Branche.

 

1977-1985

Gründungslogo von EAN-Austria © GS1 Austria

1977 wird EAN (heute GS1) gegründet. Anlass war die Forderung von Industrie und Handel nach einer weltweiten, branchenübergreifenden Lösung zur Identifikation von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen.

Inhalt 3

Inhalt 4

 

Konstituierung des europäischen Artikelnummernrates zur Schaffung von betriebsunabhängigen Produkt- und Adressidentifikationsstandards. 12 europäische Länder einigen sich auf das EAN-System, einer Adaptierung des bestehenden Systems in den USA. EAN steht für European Article Number.

EAN beruht auf einer internationalen Konvention. Die Gründerländer folgten einer Empfehlung des „Club of Rome”, für Europa ein einheitliches System zu schaffen und auf einem in der Praxis bewährten System aufzubauen.

EAN-Austria wird mit Hilfe eines EAN-Beirates gegründet. In diesem technischen Beirat agieren bis heute Unternehmervertreter aus den Bereichen Gewerbe, Industrie und Handel, um den Interessenausgleich zu wahren.

EAN-Austria beginnt 1977 mit der Vergabe von Systemlizenzen. Phasen von intensiven Beratungen bei Industrie und Handel sowie der Verpackungsindustrie leiten die Automatisierung der Warenwirtschaftssysteme dank der artikelgenauen Erfassung am POS mittels des EAN-Systems ein.

1980 beginnt die Konsumgüterindustrie der Food- und Non-Food-Bereiche mit der EAN- Strich-code-Auszeichnung.

Die 80iger-Jahre sind geprägt durch intensivste Beratungen im Bereich Warenwirtschaftssysteme und die Auszeichnung der Konsumgüter und ihrer vielfältigen Verpackungsformen. EAN führt Aufklärungskampagnen durch, wirkt am neu formulierten Preisauszeichnungsgesetz mit und verhandelt mit den betroffenen Gewerkschaften, die aufgrund der neuen Kassengeneration um Arbeitsplätze fürchten. Die Arbeit mit EAN führt in den Betrieben zu einer Job-Evaluierung.

1983 sind die ersten Scannerkassen – im Commissary-Shop der Vereinten Nationen in Wien und einem Zumtobel-Supermarkt in Vorarlberg – Tagesgespräch.