Stammdaten im Gesundheitswesen (GS1 Sync)

Verwandte Begriffe

Artikeldaten, Medizinprodukte, GDSN (Global Data Synchronisation Network), UDI (Unique Device Identification)

Die konsequente Pflege der Artikelstammdaten von Medizinprodukten gehört zu den Schlüsselfaktoren für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Vielerorts mangelt es an einem aktuellen und konsistenten Datenbestand.

Um die Situation nachhaltig zu verbessern, hat GS1 ein standardisiertes Katalogformat erarbeitet. Es handelt sich um GDSN (Global Data Synchronisation Network), ein Netzwerk zur laufenden und sicheren Synchronisierung und dem Austausch richtiger Artikeldaten.

GS1 Sync ist das Stammdatenservice von GS1 Austria und verteilt Artikeldaten einfach und effizient an alle Geschäftspartner. Es genügt, den Artikel nach den GS1 Vorgaben in GS1 Sync anzulegen. Lieferanten ersparen sich durch diesen Service die zeitaufwändige und individuelle Aufbereitung und Abstimmung mit jedem einzelnen Handelspartner, da die Händler zentral auf diesen Artikeldatensatz zugreifen können.

GDSN zur Erfüllung von rechtlichen Anforderungen weltweit

Die konsequente Pflege der Artikelstammdaten von Medizinprodukten gehört zu den Schlüsselfaktoren für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das Team von GS1 Sync unterstützt Sie bei der Erfüllung von Anforderungen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Vorschriften, Sprachen und Geschäftsanforderungen.

Bekannte Anforderungen, welche GS1 Sync abdecken kann

Für US UDI (Unique Device Identification) müssen die Stammdaten Ihrer Medizinprodukte an die US FDA Global UDI-Datenbank (GUDID) übertragen werden. GS1 Austria bietet gemeinsam mit der Tochtergesellschaft EDITEL eine Lösung an zur automatisierten Übertragung aller relevanten Daten an die GUDID.

Bei Interesse können Sie sich jederzeit an folgenden Ansprechpartner wenden:

Mag. Christoph Stenech
+ 43/1/505 86 02 - 850
sales@editel.at

Sind Sie ein UK-NHS Lieferant? Dann müssen Sie Ihre Medizinprodukte GS1 konform kennzeichnen und die entsprechenden Artikeldaten abliefern.

Das Gesundheitsministerium (Department of Health, DH) von UK hat eine eProcurement-Strategie im Mai 2014 veröffentlicht. Sie legte eine Reihe von Maßnahmen fest, um Transparenz und Effizienz bei der Beschaffung von NHS Einrichtungen zu ermöglichen, um die Patientensicherheit zu erhöhen.

Arbeiten Sie mit den NHS Acute Trusts in England zusammen und interessieren sich für die GS1 Austria Lösungen? Dann wenden Sie sich bitte an Ihren Healthcare Ansprechpartner.

Unsere weltweiten Standards entsprechen den niederländischen Anforderungen und helfen Herstellern und Pflegeeinrichtungen dabei, diese einzuhalten. Ihr Healthcare Manager bei GS1 Austria unterstützt Sie in allen Angelegenheiten.

Registrierung von Produkten im Dutch Implant Registry (LIR)

Um Implantate schnell und effizient verfolgen zu können, ist eine automatisierte Registrierung aller Implantate erforderlich. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport die Entwicklung des niederländischen Implantatregisters (Landelijk Implantatenregister - LIR) in Auftrag gegeben.

Ab dem 1. Januar 2019 ist die Registrierung von Implantaten im LIR gesetzlich vorgeschrieben.

ADC - agreements unique coding

Unter der Leitung des Ministeriums für Gesundheit und Soziales (VWS) haben Organisationen des Gesundheitswesens (Nefemed, FHI, FME, NFU, NVZ und ZKN) Vereinbarungen zur eindeutigen Codierung von Medizinprodukten (ADC) unterzeichnet. Diese Kodierung ermöglicht das Scannen von Barcodes, um zu verfolgen, welches medizinische Gerät zu welchem Zeitpunkt bei welchem Patienten verwendet wurde.

Die Einführung einer eindeutigen Codierung erfolgt in Phasen. Hersteller sollten vor dem 1. Juli 2018 alle Medizinprodukte, die in der Liste der Implantate aufgeführt sind, mit einer UDI versehen haben und die entsprechenden Daten über GDSN mit den Gesundheitseinrichtungen teilen.

Downloads & Zusatzinfos

  1.  Broschüre GS1 Standards im Gesundheitswesen (.pdf 3,22 MB)
  2.  Broschüre GS1 UDI (.pdf 4,15 MB)
  3.  Poster Supply Chain im Gesundheitswesen (.pdf 2,68 MB)