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Best Practice

Glasklare Information statt Datenflut

10. September 2018

Das klingt nicht nur gut, sondern macht auch in den Prozessen einen eindeutigen Unterschied: Vetropack Austria zeigt vor, wie mit dem GS1 System Klarheit geschaffen werden kann.

Das Unternehmen Vetropack Austria mit Sitz in Ober- und Niederösterreich ist schon seit vielen Jahren ein aktiver Teilnehmer am GS1 System. Das bedeutet, dass jedes Produkt je nach Art, Farbe, Form, Verpackung und Füllinhalt eine eigene GTIN (Global Trade Item Number) hat. Diese weltweit eindeutige Artikelnummer ermöglicht es Vetropack, einfach und immer ganz klar die eigenen Produkte zu kennzeichnen und überschneidungsfrei an die Kunden zu übermitteln. Das hat den Vorteil, dass jeder Kunde stets exakt weiß, welches Produkt zu bestellen ist. Gerade im Bereich der NRW-Flasche erlaubt es Vetropack, mit einer GTIN alle Getränke- Produzenten, die die NRW-Flasche im Einsatz haben, zu bedienen.
Weiters ermöglicht das GS1 System die weltweit eindeutige Kennzeichnung von Paletten gemäß GS1 Standards. Damit wird auch die Voraussetzung für den elektronischen Datenaustausch (EDI) zwischen Vetropack und den Kunden geschaffen.

Wer ist Vetropack?

Vetropack Austria ist mit Glaswerken in Pöchlarn (NÖ) und Kremsmünster (OÖ) bedeutendster Hersteller von Verpackungsglas in Österreich. Mit einem auf die Kundenbedürfnisse abgestimmten Vollsortiment sowie Dienstleistungen in den Bereichen Verpackungsdesign, Produktentwicklung, Logistik und technischer Support ist Vetropack Austria GmbH führender Lieferant von Glasverpackungen für die nationale und internationale Getränke- und Lebensmittelindustrie.

 

Mit ORDERS fängt alles an

Derzeit bekommt Vetropack von einigen österreichischen wie internationalen Unternehmen die elektronische Bestellung (ORDERS) übermittelt. Dies bringt den Vorteil, dass Bestellungen nicht noch einmal im ERP System bei Vetropack zu erfassen sind, sondern nur auf Durchführbarkeit (Ist genug im Lager?) geprüft werden. Nach dieser Prüfung wird eine automatische Bestellantwort (ORDRSP) an den Kunden geschickt. Nach erfolgreicher Kommissionierung wird der elektronische Lieferschein (DESADV) erstellt und an den Kunden mit den wichtigsten Informationen wie GTIN, Menge, Produktionsdatum, Charge und SSCC übermittelt. Dieser bringt auf Kundenseite den Vorteil, dass Informationen zu einer Lieferung schon vorab da sind, die Warenannahme rascher erfolgen kann und es keine zusätzlichen Etiketten mehr braucht. Zum Abschluss wird noch eine elektronische Rechnung an den Kunden geschickt. Diese wiederum basiert auf den Nachrichten und Informationen, die im Vorfeld bereits ausgetauscht wurden.

EDI optimiert und beschleunigt das Miteinander in der Kommunikation sowie im Ablauf.

Rita Hintersteiner, Verantwortliche für EDI Prozesse bei Vetropack

Die vielen Vorteile voll umsetzen

Elektronische Nachrichten und die volle Nutzung der GS1 Standards – sowohl inhaltlich als auch am Transportetikett – schaffen sehr viele Vorteile im täglichen Arbeitsablauf und lassen mehr Zeit für kundenspezifische Anfragen. Der Wegfall der doppelten Eingabe und die damit verbundenen, vorher festgelegten Abläufe und Lieferzeiten sowie die Zeitfenster für Änderungen haben sowohl bei Vetropack als auch auf Kundenseite erhebliche Vorteile gebracht. „Es wurde das Miteinander in der Kommunikation sowie im Ablauf optimiert und beschleunigt. Etwaige vorhandene Unschärfen wurden damit bereinigt“, sagt Rita Hintersteiner als Verantwortliche für EDI Prozesse bei Vetropack.

www.vetropack.at

 

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