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GS1 Smart-Box: Mehrweg statt Einweg beim Warentransport

16. März 2021

Einpacken, auspacken, umpacken: Bevor Shampoo, Seife und Zahncreme im Verkaufsregal stehen, wechseln sie mehrfach das Transportbehältnis. In der Produktion geht es in der Umverpackung in Kartons und dann auf die Palette.

Unterwegs zum POS werden die Produkte häufig in den Verteilzentren des Handels umgepackt, filialgerecht kommissioniert und so weiter auf die Reise geschickt. Dabei kommen auch Transportboxen zum Einsatz, die unterschiedlich und damit nicht für den Tausch geeignet sind.
Aus diesem Grund hat GS1 Germany gemeinsam mit namhaften Industrie- und Handelsunternehmen eine neue Mehrwegtransportbox entwickelt. Die GS1 Smart-Box, deren Produktion bereits Ende letzten Jahres angelaufen ist, soll in einem offenen Pool genutzt werden. Dabei wird Verpackungsabfall reduziert und das Handling in der Warenlogistik vereinfacht.

Die Identifizierung und damit Verfolgung der GS1 Smart-Box erfolgt über den GRAI (Global Returnable Asset Identifier), einer Nummer für Mehrweg-Transportverpackungen.
Neben dm-drogerie markt und Procter & Gamble gehören auch Beiersdorf, Cosnova, Edeka, Henkel, Kao, L’Oréal, Migros, Müller Drogeriemarkt und Rossmann zu den First Movers. Ziel ist es, den Behälter ab Frühjahr 2021 in der Praxis zu testen. Auch Österreich wird an dem Test teilnehmen. Dazu wurde im Februar 2021 eine Arbeitsgruppe des L-MW gegründet, die die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel koordiniert und begleitet.

Mehr zu L-MW Arbeitsgruppen

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