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Best Practice

Guter Stoff braucht Standards

15. Juni 2021

Stoff statt Papier. Mit dieser nachhaltigen Verpackungsidee hielt das Start-up „Geschenkstoff“ kürzlich auch Einzug in den Handel. Dank GS1 Standards war das ein leichtes Spiel.

Warum kaufen wir regelmäßig teures Geschenkpapier, das nur einmal verwendet und dann weggeworfen wird?“ Diese Frage stellten sich Moderatorin und Media-Trainerin Regina Preloznik und ihre Tochter Raina Rumler, Betriebswirtin, schon seit Jahren. Dazu hatten sie auch schon eine konkrete Idee im Kopf. Zeit für eine Umsetzung fanden sie erst, als Covid-19 kam und sich ihre Kalender mit einem Schlag leerten. So gründeten sie ihre Firma „Geschenkstoff“ mit dem Namen als Programm: Geschenke werden in Stoff anstatt Papier gepackt! Die hochwertigen Stoffe aus 100 % Baumwolle können immer wieder verwendet werden, womit das Start-up ganz im Trend der Nachhaltigkeit liegt. Gestartet wurde im August letzten Jahres mit dem eigenen Online-Shop. Das Interesse des Handels an den innovativen Produkten, die es laut Preloznik „in der Form bisher noch nicht gab“, ließ nicht lange auf sich warten. Mit Jahresbeginn starteten schließlich die ersten Listungen bei Thalia und Spar, womit auch er ins Spiel kam: der Strichcode!

So einfach geht’s!

Obwohl ihr die Handelspartner bei der Erstellung der Strichcodes Unterstützung angeboten hatten, war es Regina Preloznik wichtig, „das von Anfang an selbst in die Hand zu nehmen – schließlich sollte der Strichcode auch optisch gut ins Gesamtpaket passen“. Da sie aber bis dato noch nie zuvor etwas mit Strichcodes zu tun hatte, stellte sie sich das anfangs alles „wahnsinnig kompliziert“ vor. Umso erstaunter war Preloznik, „wie easy das dann war“. Nach kurzer Recherche ist sie direkt bei GS1 Austria gelandet und hat online 1.000 GTINs (Global Trade Item Numbers) geordert.

Mit dem Zugriff auf das GS1 myConnect Portal zur Erstellung von Strichcodes war dann alles ein leichtes Spiel: „Schon in kürzester Zeit hielt ich ihn ausgedruckt in meinen Händen – meinen ersten eigenen Strichcode“, freut sich Regina Preloznik. Begeistert zeigt sie sich übrigens nicht nur von der einfachen Erstellung des Strichcodes, sondern vor allem auch von der „unmissverständlichen Zuordnung zum Produkt, die eine gemeinsame Sprache für Käufer und Verkäufer ermöglicht“. Damit ist „Geschenkstoff“ nun richtig gut verpackt für die bereits in Planung stehenden nächsten Schritte in den Handel.

www.geschenkstoff.at

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