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Stammdaten in weniger als 30 Minuten

1. April 2021

GS1 Austria hat gemeinsam mit B.Braun und Johnson & Johnson ein Pilotprojekt zum Thema Stammdaten und Datenaustausch in der Medizinproduktbranche gestartet. Das Ergebnis: Alles erledigt in unter 30 Minuten!

GS1 Austria kümmert sich seit vielen Jahren um die Informationsweitergabe rund um die UDI-Verordnung. Genauso lange gibt es regelmäßig Meldungen, dass Stammdaten von Lieferanten im System fehlen oder nicht vollständig sind.

 

Optimaler Ablauf

Klare Vorgaben sind für den Erfolg notwendig! Das stellten die Teilnehmer am Pilotprojekt von GS1 Austria mit B.Braun und Johnson & Johnson fest. Bei UDI geht es vorrangig um die eindeutige Identifikation von Medizinprodukten
und deren Verknüpfung mit weiterführenden Informationen. Somit wurde der Fokus – sowohl für die Krankenanstalten als auch die teilnehmenden Unternehmen – auf die GTIN gelegt.

 

 

Erkenntnisse

Vor dem ersten Pilotprojekt konnte nicht abgeschätzt werden, wie lange die Umsetzung dieser Ergänzungen dauern würde und ob Anpassungen in der IT oder neue Schnittstellen benötigt würden. Nichts davon ist der Fall, wie das Pilotprojekt zeigte. Das Update
der Artikeldaten dauerte je nach Hersteller nur zwischen zehn und 25 Minuten und funktionierte problemlos.

 

Weitere Teilnehmer

GS1 Austria möchte diese Art von Pilotprojekten auch 2021 weiterführen und würde sich sehr freuen, wenn weitere Gesundheitseinrichtungen, die mit dem Thema Stammdaten und UDI zu tun haben, sich melden und teilnehmen. Je mehr Teilnehmer das Projekt hat, umso besser und sicherer werden die Daten, die eine patientengenaue Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten ermöglichen.

Vertrauen durch Transparenz innerhalb der COVID-19-Lieferketten

GS1 Standards finden breite Anwendung innerhalb der globalen Lieferketten für Arzneien und Medizinprodukte. Das Wissen, dass eine sichere und effiziente Lieferkette vorhanden ist, schafft Vertrauen. Das Weißbuch „Securing trust in the global COVID-19 supply chain“ – herausgegeben von Deloitte in Kooperation mit GS1 – bringt unter anderem die Rolle globaler Standards klar auf den Punkt. GS1 empfiehlt, dass jedes Produkt auf jeder Verpackungsebene eindeutig identifiziert wird. Diese Identifikationen werden in einem standardisierten Strichcode – zumeist ein GS1 DataMatrix – erfasst, der von allen Lieferkettenpartnern gelesen werden kann und für Gesundheitsdienstleister unerlässlich ist, um zum Beispiel die Verabreichung von Impfstoffen fehlerfrei zu dokumentieren. So gewährleistet der globale GS1 Standard die Sicherheit innerhalb von Lieferketten und sorgt dabei für mehr Patientensicherheit. Denn das Vertrauen in die weltweit vertriebenen Arzneien und Medizinprodukte ist essenziell. 

Lesen Sie hier das Weißbuch

 

 

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