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Best Practice

Standards in Mode

19. Juni 2019

Zur Erfüllung der hohen logistischen Anforderungen im Sport- und Bekleidungshandel setzt der Logistikdienstleister Logwin auf GS1 Standards.

Wenn es um Mode geht, muss man stets einen Schritt voraus sein, um immer im Trend zu bleiben. Dies gilt nicht nur für modische Konsumenten, sondern auch für die vielen Dienstleister dahinter. Diese sorgen – für den Konsumenten auf scheinbar unsichtbare Weise – dafür, die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt auf die Verkaufsfläche zu bringen. Einer dieser „versteckten Player“ der heimischen Sport- und Modewelt ist der internationale Logistikdienstleister Logwin. Mit der Spezialisierung auf die Bereiche Transportorganisation, Lagerlogistik und Mehrwertdienste ist Logwin weltweit in 34 Ländern mit rund 4.200 Mitarbeitern tätig. In Österreich ist Logwin als „Logwin Solutions Austria GmbH“ mit insgesamt neun Standorten vertreten, wobei sich die Drehscheibe des Sport- und Bekleidungshandels im 30.000 m2 großen Logistikstandort im niederösterreichischen Traiskirchen befindet. Namhafte Kunden wie Peek & Cloppenburg, Hervis oder Zara nutzen hier die Leistungen von Logwin u. a. für die Lagerverwaltung, Lagerplanung, Disposition, das Retourenmanagement und den Transport.

Wenig Zeit für viel Mode
Die logistischen Anforderungen im Modehandel sind sehr speziell: Die Anlieferung erfolgt meist in sehr eng definierten Zeitfenstern, man hat eine Kombination aus Hängend- und Liegeware (die auch sofort verkaufsfertig sein muss) und es kommt zu sehr vielen Retouren und Filialverschiebungen. Vor allem mit dem zunehmenden Onlinehandel sind auch die Anforderungen für die zeitliche Abwicklung enorm gestiegen – Geschwindigkeit steht an oberster Stelle. Die sich ständig ändernden Marktstrukturen und das immer volatilere Kaufverhalten der Konsumenten erfordern vom Logistikdienstleister ein hohes Ausmaß an Flexibilität. „Diese notwendige Geschwindigkeit und Flexibilität wäre ohne Standards und Lesegeräte heute überhaupt nicht mehr möglich“, so Franz Bräuer, Niederlassungsleiter im Logwin-Lager Traiskirchen.

Die notwendige Geschwindigkeit und Flexibilität wäre ohne Standards und Lesegeräte heute überhaupt nicht mehr möglich.

Franz Bräuer, Niederlassungsleiter im Logwin-Lager Traiskirchen

Standards schaffen Freiräume
Logwin nutzt GS1 Standards in Form der GTIN (Global Trade Item Number) und des dazugehörigen Strichcodes EAN-13 zur weltweit eindeutigen Artikelkennzeichnung, des GS1 Transportetiketts und von EANCOM Nachrichten zur automatisierten Kommunikation mittels EDI (Electronic Data Interchange). Die Vorteile aus dem Zusammenspiel dieser Standards liegen für Alexander Peterlik, Business Development Manager bei GS1 Austria und zuständiger Projektleiter bei Logwin, klar auf der Hand: „Man erreicht eine Sicherstellung der Kompatibilität und Transparenz innerhalb der gesamten Lieferkette, eine Reduktion von Kosten und Zeit für Lieferanten und Händler sowie eine Reduktion der Komplexität in der Abwicklung.“ Franz Bräuer fasst die Vorteile aus Sicht von Logwin zusammen: „Standards schaffen für uns einfach mehr Freiräume für die optimale Gestaltung von Prozessmodellen und -abläufen.“ Damit wird der erfolgreiche Logistikdienstleister auch weiterhin – auf völlig unsichtbare Weise – verlässlich dafür sorgen, dass die Konsumenten volle Regale vorfinden und so stets „just in time“ den aktuellen Modetrends folgen können.

www.logwin-logistics.com
 

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