Rohstoffe & Verpackungen

Sämtliche Handelswaren und Produkte des täglichen Bedarfs sind mit einem Barcode, einem EAN-13 oder EAN-8, versehen. Dies ermöglicht eine rasche Erfassung der Artikelnummer (GTIN) an der Kassa, und auch schon davor im Lager beim gesamten Kommissionierungsprozess. Es sind jedoch nicht nur die typischen Handelswaren, sondern auch die Rohstoffe und Verpackungen, die zur Herstellung eines Produktes verwendet werden, gekennzeichnet.

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Gekennzeichnet sind Handelswaren, Rohstoffe und Verpackungen aber nicht immer mit einem EAN-13, sondern oft, aufgrund der Anforderung und der Notwendigkeit mehr Informationen zu einem Produkt zu erfassen, auch mit einem GS1-128 Strichcode. In diesem Strichcode sind mittels der GS1 Application Identifier meistens die Artikelnummer (GTIN), Chargennummer, Menge und auch die Seriennummer verschlüsselt.

Diese codierten Daten ermöglichen einen effizienteren Ablauf bei der Warenverwaltung, Erfassung der Bewegungsdaten und dem Wareneingang in der Produktion.

Damit das System komplett effizient läuft, braucht es aber auch noch den elektronischen Datenaustausch. Der Datenaustausch erfolgt über standardisierte Nachrichten. Am Anfang steht der PRICAT (Preiskatalog auf Basis der Stammdaten), dann erfolgt die ORDERS (Bestellung), auf diese folgt eine ORDRSP (Bestellbestätigung), eine DESADV (Lieferschein) und eine INVOIC (Rechnung). Jede dieser Nachrichten unterliegt einem Standard, der gerade im Bereich der Verpackung und des Rohmaterial in der Arbeitsgruppe Upstream definiert wurde.

Die Basis aller Nachrichten bilden die GLN, die GTIN und der Grundsatz, dass eine Bestellung einen Lieferschein und eine Rechnung hat. Damit ist der elektronische Weg sicher anders als der klassische papiergeführte Prozess. Aus diesem Grund ist es auch notwendig für die Unternehmen, ihre Prozesse zu kennen und alle Abteilungen in den neuen Prozess einzubinden. Das fängt beim Einkauf an und endet bei der Lagerlogistik, die die fertige Handelsware wieder kommissioniert.

…eine enorme Effizienzsteigerung, eine Verbesserung der Datenqualität und eine raschere Abwicklung. Dies bedeutet eine Reduktion der Kosten und eine bessere Planung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Daten vom POS zurück zum Ursprung sind somit jederzeit abrufbar und verfügbar.