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Best Practice

Von der Bohne bis zur Tasse...

29. Juni 2022

… eine durchgehend hohe Kaffeequalität zu garantieren: Das ist das Ziel des Kaffeeherstellers Segafredo Zanetti, der von Österreich aus auch den gesamten osteuropäischen Raum betreut und beliefert. Dafür braucht es reibungslose Prozesse und eine einheitliche Sprache, wofür GS1 Standards sorgen.

Außerhalb Italiens gibt es nur sehr wenige Produktionsstätten, die Kaffee nach dem Originalrezept italienischer Röstmeister produzieren dürfen. Eine dieser befugten Produktionsstätten befindet sich in Hallwang bei Salzburg. Zu verdanken ist dies einem gewissen Massimo Zanetti, der in den frühen 80er-Jahren aufgrund seiner Liebe zu Salzburg in Hallwang eine Kaffeerösterei kaufte. Das war der erste Schritt der Erfolgsgeschichte von Segafredo Zanetti, das von diesem Standort aus heute jährlich mehr als 4.000 Tonnen Kaffee produziert und mit einem Exportanteil von 60 % neben dem gesamten osteuropäischen Raum u. a. auch Deutschland, Holland und Italien beliefert. Die Einhaltung höchster Qualitätsansprüche – von der Bohne bis zur Tasse – steht im Hause Segafredo an oberster Stelle. Dies erfordert nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Zusammenarbeit mit Gastronomie und Handel klar definierte Prozesse.

Lucas Kobald Lucas Kobald © Segafredo Zanetti Austria GmbH

Ohne eine Automatisierung bestimmter Prozesse wäre es nicht möglich, dass täglich 40 Paletten Kaffee unser Haus verlassen.

Lucas Kobald, Produktionsleiter und Röstmeister bei Segafredo Zanetti Austria

 

Automatisierte Handarbeit

Viele Schritte werden bei Segafredo Zanetti in der Kaffeeproduktion mittels traditioneller Trommelröstung auch heute noch in liebevoller Handarbeit gemacht. Und dennoch: „Ohne eine Automatisierung bestimmter Prozesse wäre es nicht möglich, dass täglich 40 Paletten Kaffee unser Haus verlassen“, erklärt Lucas Kobald, Produktionsleiter und Röstmeister bei Segafredo Zanetti Austria. „Das funktioniert nur mit genau definierten Abläufen und Strukturen, die auf klaren Standards basieren.“ Für diese Standardisierung nutzt Segafredo bereits seit den frühen 90er-Jahren GS1 Standards. Diese kommen im Rahmen des Basisservice GS1 Connect zur Artikelidentifikation mittels GTIN (Globale Trade Item Number) sowie zur Produktkennzeichnung mit dem Strichcode EAN-13 umfänglich zum Einsatz. Das ist auch die Basis für die Nutzung des Stammdatenservice GS1 Sync, das Segafredo zur Anlage und Verwaltung seiner Stammdaten nutzt.

 

Viele Sprachen – ein Kaffee

Nachdem auch vor einem „Jahrhundertprodukt“ wie Kaffee das Thema e- und M-Commerce nicht Halt macht und dadurch die Ländergrenzen immer mehr verschwinden, spielen GS1 Standards auch in Form einer „gemeinsamen Sprache“ eine immer wichtigere Rolle. So wird laut Lucas Kobald „unser Dauerbrenner, der Espresso Classico in der Dose, in Ländern mit 14 verschiedenen Sprachen vertrieben. Dank GTIN kein Problem!“ Geht‘s schließlich um die internationale Auslieferung des röstfrischen Kaffees, ist „eine reibungslose Zusammenarbeit mit unseren Logistikpartnern das Um und Auf“, so Kobald. Für die gemeinsame Sprache sorgt hier das GS1 Transportetikett, das den Weg des Produkts vom Warenausgang bis ins Zentrallager des Handels regelt, wodurch sich der Kreis – von der Bohne bis zur Tasse – schließen lässt.

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