Zum Newsroom

Artikel

„No Pieps, no go“: Ein Besuch im Spar Zentrallager Wels

11. Januar 2024

In einer hochautomatisierten Lagerlogistik ist die Verwendung von Strichcodes essenziell. Ohne dieses Automatisierungstool ginge heutzutage nichts mehr. Der Lagerumschlag wäre nicht mehr zu bewerkstelligen. 

Korrekte Strichcodes sind deshalb umso wichtiger. Qualität, Abmessungen, Platzierung, Aufbau und Inhalt müssen stimmen. 

Ein Blick hinter die Kulissen des Zentrallagers in Wels, das seit 25 Jahren das innovative Logistikzentrum von Spar ist: 

  • Mit einer Gesamtfläche von 50.000 m2 
  • werden 1.500 Märkte in Österreich sowie Auslandstöchter 
  • mit mehr als 18.000 verschiedenen Artikeln aus dem (langsam drehenden) Trockensortiment beliefert. 
  • Das Verteilzentrum ist für eine tägliche Pickleistung von 340.000 Einheiten im Zwei-Schicht-Betrieb ausgelegt. 

Die Spar Logistik für Österreich ist hauptsächlich auf sieben Regionallager sowie auf das Zen­trallager in Wels verteilt. Durch diese Aufteilung haben frische Lebensmittel aus der jeweiligen Region einen kurzen Transportweg vom Produzenten ins Lager und anschließend zu den Märkten. Überall im Zentrallager Wels wird gescannt und damit die physischen Einheiten mit den dazugehörigen Daten verknüpft. 

Strichcode-Scanvorgänge im Lager im Überblick

Hier ein Auszug der Scanvorgänge im Lager in chronologischer Reihenfolge:

  • Warenübernahme
  • Einlagerung der Palette/Lagersteuerung
  • Manuelle Depalettierung und vollautomatische Kommissionierung
  • Manuelle Kommissionierung
  • Auslieferung

Warenübernahme mit GS1-128 Strichcodes

Die GS1-128 Strichcodes am Transportetikett werden automatisch erfasst und der strichcodierte SSCC mit der vorhandenen, korrekten und vertrauenswürdigen elektronischen Liefermeldung (DESADV) verknüpft. Ist die Übernahme mit DESADV nicht möglich, wird die Palette mit den anderen Daten (GTIN, Stück, Charge …) im Strichcode übernommen. Gibt es Probleme mit dem SSCC, wird ein intern generierter SSCC aufgebracht.

Einlagerung der Palette/Lagersteuerung

Die Lagersteuerung erfolgt über den strichcodierten SSCC

Manuelle Depalettierung und vollautomatische Kommissionierung

Beim Entschichten der Palette wird die im EAN/UPC, ITF-14 oder GS1-128 Strichcode verschlüsselte GTIN der Umverpackung (Karton) gescannt und mit dem Lagerhilfsmittel (grüne Box, Tasse) verheiratet. Die Lagersteuerung der Box erfolgt mit dem im GS1-128 strichcodierten GIAI

Manuelle Kommissionierung

Hier werden – durch Scannen der GTIN des ­Artikels und des GRAI der Box – die Artikel den Boxen filialgenau zugeordnet.

Auslieferung

Die filialgenau kommissionierten Rollcontainer werden der jeweiligen Stellfläche und dem Andocktor über strichcodierte Nummern zugewiesen. Die Codes auf den Rollcontainern werden auch von den LKW-Fahrern beim Bestücken der LKW verwendet.

Ohne funktionierende Strichcodes gibt es einen Bruch im Prozess und es muss manuell eingegriffen werden. Dies erhöht die Fehleranfälligkeit im System. Der Mensch ist zwar kreativ und flexibel, aber arbeitet manchmal fehleranfällig. Es heißt schließlich nicht umsonst: „Irren ist menschlich.“ 

Fazit: Schauen Sie auf Ihre Strichcodes!

Sie sind nicht nur lästige, unhübsche Elemente auf der Verpackung, sondern werden öfter gescannt, als man denkt.  

 

Tipp: Kann ein Strichcode nicht gelesen werden bzw. wurde ein Etikett reklamiert, hilft das Strichcodeprüfservice von GS1 Austria weiter! 

Zum GS1 Strichcodeprüfservice

Das könnte Sie auch interessieren

GS1 Austria Newsletter

Aktuelle Stories, News, Tipps & Tricks und vieles mehr rund um GS1 Austria und unsere Standards, Strichcodes und Services. In unserem Newsletter erfahren Sie es als Erster!

Strichcodeprüfung

Ihr Ansprechpartner