GS1 Trace: Die neue Ära der Rückverfolgbarkeit

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Das neue Rückverfolgbarkeitsservice GS1 Trace ermöglicht die chargengenaue Rückverfolgbarkeit eines Produkts entlang der Wertschöpfungskette.

„Woher kommt unser Schnitzerl?“ Die Antwort auf diese Frage würde sich in dem Fall lediglich auf die Herkunft eines Produktes beziehen, was vielen Konsumenten heute viel zu wenig an Information ist. Sie wollen mehr über das Produkt auf ihrem Teller wissen – vor allem dann, wenn es sich um tierische Lebensmittel wie Fisch und Fleisch handelt. So zum Beispiel: Was genau ist mit dem Tier passiert? Wie und wo wurde es geboren, gehalten, geschlachtet, verarbeitet oder verpackt? Um diese Fragen zu beantworten gibt es nun eine Lösung: GS1 Trace, das neue Rückverfolgbarkeitsservice von GS1 Austria.

Transparenz auf allen Ebenen

Das Rückverfolgbarkeitsservice GS1 Trace ermöglicht die chargengenaue Rückverfolgbarkeit eines Produkts entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese stellt den Kernnutzen für jeden Anwender – unabhängig davon, ob Produzent, Händler oder Konsument – dar. Im B2B-Bereich ermöglicht das einen effizienten, chargengenauen Datenaustausch zwischen Unternehmen, die in einer Geschäftsbeziehung zueinanderstehen. Im B2G-Bereich, also in der Kommunikation mit Behörden wiederum, sorgt GS1 Trace für die elektronische Abbildung rechtlich relevanter bzw. durch EU-Verordnungen geforderter Rückverfolgbarkeitsdaten. Wenn es um den Konsumenten geht (B2C), wird durch die offene und transparente Darstellung der Wertschöpfungskette das Konsumentenvertrauen erhöht – und das weit über das Thema Herkunft hinaus. Das heißt, der Konsument weiß nicht nur, woher sein Produkt kommt, sondern insbesondere auch, welchen Weg es gegangen ist.

Fisch und Fleisch im Fokus

GS1 Trace ist grundsätzlich für alle Branchen anwendbar, wobei der aktuelle Schwerpunkt klar auf der Lebensmittelindustrie und hier vor allem auf Fleisch und Fisch liegt. Zu den derzeit typischen Anwendern in Österreich zählen Produktionsunternehmen aus dem Frischfleisch- und Fleischwarenbereich. Auch die vorgelagerten Stufen wie Schlacht- und Zerlegebetriebe sind dazu angehalten, Daten in diesem System zu pflegen, um damit die Wertschöpfungskette so transparent wie möglich zu gestalten. Ebenso attraktiv erweist sich GS1 Trace für Rohstofflieferanten, Produzenten, Händler und Markeninhaber. Erste Pilotprojekte unter diesen Zielgruppen haben bis dato durchwegs für Erstaunen gesorgt, wie transparent man eine Wertschöpfungskette tatsächlich gestalten kann. Christian Lauer, als Leiter von GS1 Trace für dessen Einführung in Österreich verantwortlich, ist überzeugt, „dass die Themen Rückverfolgbarkeit und Transparenz im Lebensmittelbereich in den nächsten Jahren noch einmal deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Ich empfehle daher allen betroffenen Unternehmen, sich so früh wie möglich damit zu beschäftigen, um den Anschluss nicht zu verpassen!“


Wie GS1 Trace im Detail funktioniert und wie man GS1 Trace Kunde wird, erfahren Sie hier: www.gs1.at/gs1trace

GS1 Trace Wertschöpfungskette

GS1 Trace verspricht vollständige Transparenz entlang der Wertschöpfungskette