Living Standards Award 2019 – Die Nominierten stehen fest

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Insgesamt fünf Einreichungen für die Sonderkategorie „GS1 Standards“ haben es auf die Shortlist geschafft und somit die Chance, den Living Standards Award 2019 zu gewinnen.

Austrian Standards vergibt 2019 gemeinsam mit GS1 Austria erstmals auch einen Living Standards Award für die Sonderkategorie „GS1 Standards“. Dazu wird eine fachkundige, hochkarätige Jury mit über 100 Mitgliedern aus dem In- und Ausland ausgewählte eingereichte Projekte beurteilen.

Folgende fünf Einreichungen aus der Sonderkategorie „GS1 Standards“ haben es auf diese „Shortlist“ (die Liste aller Nominierten) geschafft und dürfen nun mit Spannung erwarten, wer am 24. Jänner im Rahmen des Neujahrsempfangs von Austrian Standards den Award mit nach Hause nimmt:

Elektronisches Datenmanagement EDM / Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)

Das Elektronische Datenmanagement EDM ist die zentrale E-Government-Initiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT). Bereits seit Beginn der praktischen Umsetzung dieses Systems wurde hier auf Standardisierung und Normierung gesetzt: Die Identifikation von Unternehmen, Standorten, Anlagen und Abfallarten wurde auf Basis von GS1 Standards gebildet. Die intensive Auseinandersetzung mit Standards und dem GS1 Identifikationssystem (GLNs und GTINs) der „Versorgungsseite“ hat dazu geführt, dass die Entsorgungsprozesse leichter in die Warenwirtschaftssysteme integriert werden.

L´Oréal Österreich GmbH

GS1 Standards (GTIN, GLN und GS1 Transportetikett mit SSCC) bilden bei L´Oréal Österreich die Basis für den gesamten elektronischen Datenaustausch, kurz EDI. Das heißt, wo früher bei L´Oréal Bestellungen manuell bearbeitet und in der Warenwirtschaft erfasst, wo Lieferscheine und Rechnungen per Post versendet wurden, passiert dies heute alles mittels standardisierter EANCOM® Nachrichten, die eine vollautomatisierte Kommunikation in Echtzeit ermöglichen. Das Zusammenspiel von GS1 Identifikationsstandards mit GS1 EDI Standards sorgt bei L´Oréal durch den Wegfall manueller Eingaben sowie der Einsparung von Papier- und Portokosten für wesentlich effizientere Geschäftsabläufe.

Maresi Austria GmbH

Durch die Nutzung des Stammdatenservices GS1 Sync sind für Maresi nun alle Stammdaten in einer zentralen Datenbank aktuell und qualitätsgeprüft vorhanden. Dies sorgt für reibungslose Prozesse innerhalb des Unternehmens. Der Endkunde wiederum kann z.B. im Onlinehandel sofort überprüfen, ob der jeweilige Artikel in punkto Allergene für ihn geeignet ist. Maresi war zudem im Rahmen der ECR-Arbeitsgruppe "Stammdaten" maßgeblich an der Entwicklung von GS1 Sync engagiert und beteiligt.

REWE International AG

Das Stammdatenservice GS1 Sync, an dessen Entwicklung REWE von Anbeginn in hohem Ausmaß involviert war, hat im gesamten Konzern für eine erfolgreiche und reibungslose Ablöse des zuvor verwendeten Artikelpasses gesorgt. Für REWE haben sich dadurch erhebliche Vorteile im Austausch von Stammdaten ergeben, wie vor allem ein aktueller, qualitätsgesicherter Datenstand aller Artikel und eine Fehlerreduktion aufgrund des Wegfalls manueller Eingaben.

S. Spitz GmbH

Um die Beschaffung von Verpackungen und Rohmaterialien (Vorstufe) zu standardisieren, hat S.Spitz im Rahmen der GS1 Arbeitsgruppe „Upstream“ eine Lösung entwickelt, die auf den Einsatz bereits vorhandener GS1 Standards basiert, nämlich der GTIN auf Artikelebene, dem GS1 Transportetikett sowie standardisierter EANCOM® Nachrichten. Durch diese umfängliche Nutzung von GS1 Standards ohne jeglichem Systembruch in der Kommunikation zwischen Lieferanten, Produktion und Handel, sind sämtliche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette bei S.Spitz nun wesentlich transparenter, effizienter und dynamischer geworden.

Key-Visual für den Living Standards Award 2019 von Austrian Standards

Living Standards Award 2019 © Austrian Standards